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  • Borromäus Hospital, Leer

    Erweiterungseubau eines Krankenhauses

Umgestaltung und Erweiterung des Borromäus-Hospitals in Leer

Um eine bauliche und eine innerbetriebliche Optimierung der Krankenhausabläufe im Borromäus-Hospital Leer zu erreichen, wurde im Mai 2004 ein Architekturwettbewerb ausgelobt, den die pbr AG für sich entscheiden konnten.

 

Auf der Grundlage eines vorliegenden betrieblichen Strategiekonzepts wurde im betrieblichen Strategiekonzeptes wurde im ersten Bauabschnitt ein Pflegebereich zu Arztpraxen umgebaut und die Intensivstation vergrößert. Im weiten Bauabschnitt wurden in den Hof Verbindungsbauten eingefügt. Den Abschluss bildet die neue, großzügige Eingangshalle. Der dunkel und beengt wirkende Empfangsbereich wurde durch den Abriss eines Zwischengeschosses und einer Überdachung des Innenhofes zu einer lichtdurchfluteten, auch nach außen strahlenden Hallen aufgewertet. Eine langfristige Attraktivitätssteigerung wurde zudem durch die Anordnung eines ambulanten OP-Bereichs und von Facharztpraxen erlangt.

 

Die ehemals kleinen, autarken Stationen HNO und Gynäkologie wurden zu einer großen Station in der Ebene 2 der Mittelspange zusammengefügt. Dafür war die Verlegung des Kreißsaales notwendig. Durch einen Anbau und die Aufstockung der Mittelspange wurde nicht nur die Situation in der Ebene 2 deutlich verbessert, sondern entstand auch in der Ebene 1 eine optimierte Raumkapazität für die Ambulanz.

 

Auf der Fläche der ehemaligen HNO-Station entstand bei minimalem Umbaulaufwand eine Intensivtherapiestation (IST)/Intermediate Care Station (IMC). Hier konnte aufgrund der verbesserten Raumsituation die Anzahl der Betten verdoppelt werden. Der durch den Umzug der Intensivtherapiestation frei gewordene Raum wurde für den Ambulanten OP-Bereich aufbereitet. Die Operationssäle 0 und 1 sind nun von der Eingangshalle schnell zu erreichen.

 

Die Endoskopie und radiologische Praxis wurden erweitert und die innere Ambulanz an die Endoskopie angegliedert. Die Behandlungsräume sowohl für die Notaufnahme als auch für die Chirurgische Ambulanz wurden in die ehemaligen Räume der inneren Ambulanz verlegt. Ein Neubau als Schockraum mit den notwendigen Einrichtungen schafft im Notaufnahmebereich zusätzlichen Raum. Durch den Umbau der Räume der Chirurgischen Ambulanz in Verbindung mit den Neubauräumen der Mittelspange entstand ein groß dimensionierter, in seinen funktionalen Abläufen gut gegliederter Bereich, der durch seine zentrale Lage und gut Anbindung zur bestehenden Notaufnahme optimierte Abläufe ermöglicht.

 

Projektinformationen

Fertigstellung
03/2008
Gesamtbausumme
5 Mio. € (brutto)
Flächen und Rauminhalte
NF 3.463 m²
BGF 6.221 m²
BRI 22.895 m³
Bauherr
Borromäus Hospital gGmbH Leer
Leistungen pbr
Gesamtplanung
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