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  • E.ON Avacon-Zentrale, Helmstedt

    Neubau eines Verwaltungsgebäudes

Neubau der E.ON Avacon-Zentrale in Helmstedt

 

Im Jahr 2002 wurde der Neubau der Hauptverwaltung des Energieversorgers E.ON Avacon AG am Rande der Helmstedter Innenstadt fertig gestellt. Schon damals wurde mit einem nachhaltigen Energiekonzept großer Wert auf die Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen und einen ressourcenschonenden Betrieb gelegt. Dies wird beispielsweise mit moderner Energieversorgungs- und Regelungstechnik und Betonkerntemperierung erreicht.

Ein lang gestreckter, gewinkelter Baukörper und drei eingeschobene Rundbaukörper bilden die Grundrissstruktur des Gebäudes. Zur Erschließungsseite hin erscheint es repräsentativ und der Bedeutung der dort beheimateten Bauwerke angemessen. Zur malerischen Innenstadt Helmstedts zeigt es sich kleinteilig. Das Kleid des Hauses, eine Natursteinfassade aus standorttypischem Elm-Kalkstein, versinnbildlicht die Verbundenheit der E.ON Avacon AG mit der Region und mit der Tradition des Baufeldes. Zur Stadt hin wendet sich der Baukörper weitgehend gläsern. Die eingeschobenen Bürotürme gliedern die Baumasse in eine stadtstrukturgerechte Maßstäblichkeit. Die hier realisierten „Sonnenschirme“, die mit Hilfe von beweglichen Glaselementen Schatten spenden, weisen auf Intelligenz im Umgang mit zeitgemäßer Technologie.

Die pbr AG war 1999 als Gewinner aus einem eingeladenen Architektenwettbewerb für den Neubau der Hauptverwaltung hervorgegangen. Die vertikale Grundrissstruktur des Gebäudes ermöglicht bis heute variable Anpassungen an die sich wandelnde Büroarbeitswelt.

 

 

Projektinformationen

Fertigstellung
08/2002
Gesamtbausumme
29,7 Mio. € (brutto)
Flächen und Rauminhalte
BGF 21.152 m²
BRI 76.472 m³
Bauherr
E.ON Avacon AG, Helmstedt
Leistungen pbr
Gesamtplanung
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